Abt.: Gähn.

Hilfslehrer DGSch kommentiert meine Kritik an dem Repräsentationsfimmel der Queer-Bewegung so:

Die Eintagsfliege scheint sich noch nie mit dem Verhätnis von Sprache, Ideologie und Hegemonie beschäftigt zu sein haben – und wendet sich gleich in zwei Beiträgen gegen die sprachliche Repräsentation von FrauenLesben und (anderen) queers (1, 2); vgl. ansatzweise zu dem vorgenannten Verhältnis: http://www.nadir.org/nadir/periodika/interim/heft/heft440/seite10ff.html, Abschnitt II.2.c) und d).

Ehrlich gesagt interessieren mich diese 2wöchentlichen stadt-indianischen Gedichtsammlungen aus Berlin überhaupt nicht, da außer autonomer Persönlichkeitspflege und theologischer Auslegung der mündlichen Überlieferung der großen Alten nicht viel rauszuholen ist. Aber um einen Punkt zu machen, Detlef, im Sinne des Interim-Papiers, „Zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich ziehen“:

Ernsthafte Kritik setzt voraus, daß der Kritiker sich im Anspruch kommunistischer Politik mit uns einig weiß. Darunter geht nichts.

(aus: Resultate der Arbeitskonferenz, Programmatische Erklärung der Roten Zellen/AK)